Komplexe Systeme

Hans H. Diebners Forschungsseite

Meine Forschungsinteressen kreisen um das Thema Komplexität. Dazu zählen Modellierung und Simulation von nichtlinearen Systemen sowie philosophische und epistemologische Probleme, die sich im Zusammenhang mit der Komplexitätsforschung ergeben.

Künstlerische Vorgehensweisen spielen eine ausgezeichnete Rolle in meinen Überlegungen und meiner Forschung. Den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft nenne ich performative Wissenschaft. Im Rahmen der performativen Wissenschaft sind einige reaktive Installation für Forschungsanwendungen sowie zur Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte entstanden.

Ein weiterer Dialog, der konstituierend für meine Forschungstätigkeit ist, ergibt sich durch das Interface zwischen Hermeneutik und Systemtheorie. Ich nenne dieses Verhandlungsprinzip "operationale Hermeneutik". Der oft zu hohe, beinahe supra-theoretische Anspruch der Systemtheorie wird deutlich zugunsten einer phänomenologisch-hermeneutischen Ausrichtung korrigiert.

Seit Januar 2006 bin ich Projektleiter der Grundlagenforschung zur performativen Wissenschaft am Institut für Neue Medien in Frankfurt/Main. Zudem bin ich Manager der Kategorie Kunst- und Wissenschaft im MARCEL Projekt, einem permanenten interaktiven Breitband-Netzwerk und Website, die künstlerischen, erzieherischen und kulturellen Experimenten sowie dem Austausch von Kunst und Wissenschaft und der Kooperation zwischen Kunst und Industrie gewidmet ist.